Ein Sommer am Meer …

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Dieser Sommer war wahrscheinlich einer der unspektakulärsten Sommer seit vielen Jahren. Kein richtiger Sommerurlaub, keine abenteuerlichen Reisen, keine Ausflüge … Ich weiß gar nicht, ob ich überhaupt mal an einen See gefahren bin, gegrillt habe oder sonst irgendwie die Sonne genossen habe. Dafür bin ich aber ca. 3 Wochen zu meiner Schwester ans Meer gefahren und hatte die perfekte Mischung aus Arbeit und einer willkommenen örtlichen Abwechslung. 

Ich war und bin irgendwie kein Mensch, der gerne und häufig ans Meer fährt. Mag wahrscheinlich auch daran liegen, dass ich in der Nähe der Ostsee aufgewachsen bin und auch danach lange Zeit am Meer gelebt habe. Das Meer hat mich noch nie wirklich fasziniert oder beeindruckt. Eher im Gegenteil: im Meer zu schwimmen, endlose Spaziergänge bei schlechtem Wetter am Strand und mit der Fähre oder einem Boot aufs Wasser fahren, zählen nicht wirklich zu meinen Lieblingsaktivitäten.

Sommer am MeerSommer am Meer

Aber in diesen 3 Wochen konnte ich zum ersten Mal den Unterschied fühlen, wie es ist am Meer oder auf dem Land zu leben, statt in der Stadt. Auch wenn ich Potsdam und Berlin um nichts auf der Welt eintauschen würde, habe ich den Unterschied zwischen dem Stadtleben und dem Leben am Meer noch nie so deutlich wahrgenommen wie diesen Sommer. Vielleicht liegt es an den Wolken, den Witterungsbedingungen, an den wenigen Geräuschen und einfach weil es allgemein viel weniger gibt, was man tun könnte. Wahrscheinlich merkt man den Unterschied auch erst, wenn man mal länger als ein Wochenende dort bleibt aber so bewusst wie dieses Jahr habe ich den körperlichen Unterschied zwischen einem Wohnort in der Natur und in der Stadt noch nie wahrgenommen.

Auch wenn ich nicht wirklich weiß, wofür mir dieser Sommer in Erinnerung bleiben wird, habe ich mir zumindest vorgenommen die nächsten Jahre den Juni, Juli oder August häufiger irgendwo auf dem Land  in Deutschland zu verbringen.
Sommer am MeerSommer am MeerSommer am Meer